Verfahrensbeistand

"Mit dem Inkrafttreten der Kindschaftsrechtsreform am 01.07.1998 wurde die Rechtsfigur der Verfahrenspflegschaft für Minderjährige gem. § 50 FGG in das familienrechtliche  Verfahren eingeführt.

 

Mit der Reform des Familienverfahrensrechts (FamFG RG), welches am 01.09.2009 in Kraft trat, wurde der Verfahrenspfleger in -Verfahrensbeistand- umbenannt und nun in § 158 FamFG (Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit) geregelt.

 

Die Absätze I und II behandeln die Voraussetzungen der Bestellung. Nach § 158 Abs. I FamFG hat das Gericht einem minderjährigen Kind in Kindschaftssachen, welche seine Person betreffen einen Verfahrensbeistand zur Seite zu stellen, soweit dies zur Wahrnehmung seiner Interessen erforderlich ist. Ob letzteres vorliegt, prüft das Gericht."

 [Quelle: http://www.anwaltdeskindes-muenchen.de/index.php/rechtsgrundlage]

umgangspflegschaften

Die Anordnung erfolgt im Rahmen eines familiengerichtlichen  Verfahrens wegen Regelung des Umgangs gem. §1684 bzw. §1685 BGB.

 

Mögliche Aufgaben: 

  • Anbahnung und Vorbereitung der Termine
  • Gestaltung der Modalitäten
  • Koordination
  • Vermittlung zwischen den Eltern
  • Deeskalation des Elternkonflikts
  • Durchsetzung der getroffenen Umgangsregelung
  • Coaching (in Grenzen) des umgangsberechtigten Elternteils
  • Begleitung der Übergabe
  • Begleitung der einzelner Termine
  • zeitweilig auch „Pufferfunktion” zwischen Eltern, die -zunächst- Abstand benötigen...

Ziel der Umgangspflegschaft ist es, die beteiligten Erwachsenen (wieder) in die Lage zu versetzen, den Umgang selbständig und zum Wohl des Kindes zu regeln. 

 [vgl. http://www.anwaltdeskindes-muenchen.de/index.php/umgangspflegschaft]

 

Im übrigen wird an folgenden Zielsetzungen gearbeitet:

  • Förderung der Elternebene
  • Einvernehmen
  • Entlastung des Kindes
  • Förderung der Bindungstoleranz.
  • Herstellung der Normalität für das Kind 


Konfliktcoaching

  • Lösungsorientierte Beratung  der Eltern mit Fokus auf das Wohl des Kindes in Konflikt-, Trennungs- und Scheidungssituationsituationen
  • Verhaltenstraining und Interktionsanalyse bei Interaktionsstörungen, Einfühlsamkeits-, bzw. Bindungsproblematik
  • Ressourcenorientierte Beratung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei Trennung der Eltern 

Kommunikationstraining

  • Unterstützung von Angehörigen psychisch Kranker in Belastungssituationen
  • Unterstützung bei Kommunikationsproblemen
  • Kommunikationstraining 


Vita

  • Universitätsstudium (M.A.)  Medien & Bildung
  • Ergotherapeutin (BSc) mit den Schwerpunkten in der  Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, Psychiatrie, Neurologie, Seit 1994 berufstätig als Ergotherapeutin
  • Seit 2009 tätig als Verfahrensbeistand und Umgangspflegerin

 Qualifikationen/Berufsfelder:

  • Zert. Verfahrensbeistand / Umgangspflegschaften / Vormundschaften / Verfahrenspflegschaft in Betreuungssachen/ Hochschule Esslingen, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege: Evangelische Akademie Bad Boll 
  • Zert. Verfahrensbeistand, Umgangspflegschaften Weinsberger Forum, Magdeburg
  • Lehrende Tätigkeit an der SBA Hochschule in Stuttgart / Gesundheitsberufe
  • Verhaltenstherapeutisches Konzept nach Jansen & Streit (IAP) / Verhaltens-, Lern- und Leistungsstörungen im Kindes- und Jugendalter, Gesprächsführung
  •  Zertifizierte Anwenderin der Positiven Psychologie DACH-PP (certified Professional of Positive Psychology)
  • Gesprächsführung nach Carl Rogers
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • SET-Kommunikation

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